Nach Achterbahnfahrt gejubelt

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Nach Achterbahnfahrt gejubelt

Die Kroatin Lea Boskovic hat gestern die 27. Auflage des AHG-Cups auf der Anlage des TC Bildechingen gewonnen. Im Endspiel erlebte die Titelträgerin aber eine wahre Achterbahnfahrt.

Von Sascha Eggebrecht, Südwestpresse – Neckar-Chronik Horb, 29.07.2019/Bild: Wolfgang Rosenkranz

Die Niederlage muss geschmerzt haben. Während des Interviews mit der SÜDWEST PRESSE werden die Augen von Simona Waltert immer feuchter. Die Schweizerin analysiert zwar mit ruhigen und klaren Worten ihre Endspielniederlage beim 25 000-US-Dollar-Turnier in Bildechingen gegen die Kroatin Lea Boskovic – 4:6, 6:0, 1:6, dennoch muss ihr dieses Gespräch schwer gefallen.

Sicherlich wird sie sich auch gefragt haben, warum nach dem starken zweiten Satz der totale Einbruch gekommen war. „Die Bedingungen auf dem Platz waren wegen des starken Windes schon nicht einfach. Aber nach dem fast perfekten zweiten Satz, habe ich im entscheidenden Durchgang viel zu viele Fehler gemacht“, sagt die enttäuschte Schweizerin.

Auch der Beginn ist alles andere als gut. Mit einem Stoppball holte sich die Kroatin gleich das Break. Doch Waltert konterte und schaffte das Rebreak. Trotz des Ausgleiches unterlaufen ihr weiterhin zu viele Fehler. Die Folge: Die Kroatin baut ihre Führung von 4:1 auf 5:2 aus. Ein schnelles Satzende droht. Doch Waltert schafft erneut ein Break und bringt danach zum ersten Mal in diesem Satz ihren Aufschlag durch. Fängt Boskic nun an zu zittern? Nein. Dafür macht die Schweizerin weiterhin zu viele Fehler. Den ersten Durchgang gibt sie mit einem Vorhand-Slicefehler ins Netz ab.

Zu diesem Zeitpunkt spricht nichts, aber auch wirklich gar nichts dafür, dass die Schweizerin hier und heute eine reelle Siegeschance haben könnte. Doch sie steigert sich und spielt sich in einen wahren Rausch. Da zieht selbst die Gegnerin nach dem Endspiel den Hut. „Im zweiten Satz hat sie mich richtig auseinandergenommen“, lobt Boskovic.

Der Knackpunkt der Partie ist dann das fünfte Spiel im dritten Satz. Boskovic führt mit einem Break vor – 3:1. Ein Doppelfehler der Schweizerin führt zu zwei weiteren Breakbällen. Die Vorentscheidung droht. Mit starkem Spiel wehrt sie aber die Punkte ab und gleicht zum Einstand aus. „Komm jetzt!“, feuert sich Waltert selbst an. Doch ein erneutes Break kann sie nicht verhindern. „Wenn es da 2:3 und nicht 1:4 steht, hätte ich noch eine Chance gehabt. Aber so, war das Spiel nahezu gelaufen“, sagt Waltert, die wenig später dann auch ihrer Gegnerin zum ersten Sieg bei einem 25 000-US-Dollar-Turnier gratulieren muss.

Doppel geht an Deutsches-Duo

Zuvor holt Vorjahressiegerin Katharina Gerlach an der Seite von Julia Wachaczyk den Doppeltitel. Das Duo beherrscht das Endspiel gegen Albina Khabibulina und Sofia Shapatava nach belieben und siegt ungefährdet mit 6:1 und 6:3. Nach dem einseitigen Spiel entschuldigt sich Sofia Shapatava für ihren schlechten Auftritt. „Es war nach langer Zeit mal wieder ein Endspiel für mich. Ich wollte zu viel und war zu verkrampft. Den beiden Deutschen wird es recht gewesen sein.

2019-07-29T13:27:09+00:00 29. Juli.2019|Kategorien: Turnier|

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