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Die clevere Ballverteilerin

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Die clevere Ballverteilerin

Von Südwestpresse – Neckar-Chronik  29.07.2017 / Fotos: Das obligatorische Siegerehrungsfoto mit den beiden Finalistinnen Patty Schnyder und Conny Perrin und den Ballkindern. / Schluss nach 23 Jahren: Turniermitorganisatorin Eva Michael (Zweite von rechts) wird vom WTB-Vorstandsmitglied Hartmut Seifert mit der Bronzenen-Ehrennadel versilbert geehrt. OB Peter Rosenberger, Siegerein Patty Schnyder und der TCB-Vorsitzende Oliver Pollok (hinten von links) freuen sich mit. Bilder: Eggebrecht

Im ersten Duell zweier Schweizer Spielerinnen beim AHG-Cup setzt sich Patty Schnyder gegen eine aufopferungsvolle kämpfende Conny Perrin durch.

25 Jahre sind eine lange Zeit. Dennoch gibt es beim AHG-Cup auf der Anlage des TC Bildechingen immer noch Dinge, die es zuvor nicht gegeben hat. Beim 25000 US-Dollar-Turnier hat es bis gestern noch nie ein Duell zweier Schweizerinnen im Endspiel gegeben. Und mit der 38-jährigen Patty Schnyder hat sich nun nach dem 6:3 und 6:1-Erfolg eine neue Siegerin in die lange Liste eingetragen.

Die ehemalige Nummer sieben der WTA-Rangliste hat völlig verdient das Turnier gewonnen. Auf dem Weg zu ihrem Triumph hat sie nicht einen Satz abgegeben. Auch ihre Landsfrau war nicht in der Lage, ihr auch nur annähernd Paroli bieten zu können. Aus zweierlei Gründen: Zum einen verfügt die 26-jährige Perrin über keinen Winnerschlag und zum anderen kommt ihr Winkelspiel viel zu kurz. Ab und an konnte Perrin mit ihrer einhändigen Rückhand Schnyder aus der Platzmitte vertreiben. Doch meist landeten ihre Bälle in der Mitte. Dies hatte fatale Folgen. Denn so konnte Schnyder ihr gutes Winkelspiel aufziehen und scheuchte ihre Gegnerin von der einen Ecke in die andere Ecke. Diese Laufarbeit kostete viel Kraft, denn Perrin musste sicherlich dreimal so viel rennen wie die clevere Ballverteilerin Schnyder.

Im ersten Durchgang reichte der neuen Titelträgerin dann ein Break, um den Satz nach Hause zu fahren – 6:3. Im zweiten Durchgang schwanden dann die Kräfte bei Perrin. Schnyder hatte nun gar keine Mühe mehr. Sie schaffte schnell ein Doppelbreak und hatte eine komfortable 4:1-Führung. Nach einem 1:5-Rückstand war die Luft raus und wenig später beendete Perrin selbst mit einem Vorhandfehler ins Netz das Match. „Patty hat verdient gewonnen. Sie war die bessere Spielerin“, sagte Perrin. Patty Schnyder hatte aber auch lobende Worte für ihre Gegnerin übrig: „Wir hatten vor allem im ersten Satz harte Ballwechsel gehabt. Es hat wirklich Spaß gemacht. Im Moment spricht nichts dagegen, dass ich im kommenden Jahr wiederkomme“, sagte Schnyder. Abwarten. Denn ihr Lebensgefährte Jan Heino hatte während des Turniers noch gesagt: „Sollte Patty bei den US Open ins Hauptfeld kommen, wird sicherlich danach Schluss sein.“ Aber vielleicht ist die 38-Jährige nach dem Erfolg wieder so richtig auf den Geschmack gekommen.

Bei der anschließenden Siegerehrung brachte Oberbürgermeister Peter Rosenberger eine weitere Erhöhung des Preisgeldes ins Spiel. „Es wäre doch schön, wenn das Preisgeld mit den Jahren des Turniers steigen würde.“ Das würde sicherlich jeder so unterschreiben, nur muss das auch finanziert werden. Der TCB-Vorsitzende Oliver Pollok hielt bei seiner Rede den Ball noch flach. „Ich verspreche nur, dass es auf dem jetzigen Niveau weitergehen wird.“

Allerdings dann ohne die Turnier-Fördervereinsvorsitzende Eva Michael. Sie hat gestern nach 23 Jahren ihre letzte Dankesrede gehalten. Als die dann rum war, griff WTB-Vorstandsmitglied Hartmut Seifert zum Mikrofon und übergab der paffen Eva Michael eine WTB-Ehrennadel für ihre Verdienste. Der kurze Kommentar von Michael: „Damit habe ich nicht gerechnet.“

 

2017-08-03T17:11:37+00:00 31. Juli.2017|Kategorien: Turnier|