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Beuters bieten Familienanschluss auf Zeit

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Beuters bieten Familienanschluss auf Zeit

Von Schwarzwälder-Bote 07.08.2017 / Von Lena Müssigmann

Tennisspielerin Valeriya Strakhova und ihr Trainer Alexey Filenkov (Zweiter von links) mit Gastgeber Ulrich Beuter und seinen Töchtern Lisa-Marie (rechts) und Enya Foto: Müssigmann Foto: Schwarzwälder-Bote

Schon zum zweiten Mal hat Familie Beuter in Bildechingen eine ukrainische Tennisspielerin beherbergt. Das hat der 22-jährigen Sportlerin so gut gefallen, dass sie nach ihrem Turnier noch um eine Woche verlängert hat.

Horb-Bildechingen. Als Tennisspielerin Valeriya Strakhova (22) den Termin des BMW-ahg-Cups in Bildechingen erfahren hat, war für sie klar: Da will sie wieder hin. Sie hat schon einmal mitgespielt und während der Zeit bei der Familie Beuter gewohnt – die schöne Zeit damals, die nette Familie und das schöne Haus, zählt sie auf, hätten sie damals schon begeistert. Über Facebook kontaktiert sie die Beuters wieder. „Für uns war das gar kein Problem“, sagt Ulrich Beuter (49). „Wir haben uns ja schon gekannt.“

Für die 14-jährige Tochter Lisa-Maria Beuter ist es „cool, wenn die da sind“. Sie kann nebenbei Englisch lernen. „Lisa ist unser Superdolmetscher“, sagt der stolze Papa. Die zehnjährige Enya Beuter hat schon mit der Besucherin auf dem Tennisplatz trainiert. Auch alle zusammen haben sie schon Doppel gespielt. „Das war echt witzig“, sagt Ulrich Beuter.

 

Die Sportlerin freut sich über den Familienanschluss auf Zeit bei Ulrich Beuter, seiner Frau Beate und den Kindern. Ihre Heimatstadt Donezk in der Ukraine hat sie schon seit vier Jahren nicht mehr gesehen. Zum einen, weil dort der Ukrainekonflikt gewaltsam ausgetragen wurde. Zum anderen, weil sie wie eine Nomadin durch die Welt zieht. Vor dem Stopp in Bildechingen war sie in der Türkei. Gestern ging es nach zwei Wochen weiter nach Belgien.

Familie Beuter hat durch den Kontakt zu Valeriya Strakhova erfahren, wie schwierig die politische Situation in der Ukraine ist. „Wenn sie gar kein Zuhause hat, wollten wir ein bisschen familiären Anschluss bieten“, sagt Ulrich Beuter. Das scheint ihm gelungen zu sein. Er weiß aber auch, dass nicht alle Gastfamilien so viel Glück mit ihren Spielerinnen hatten. Er wisse von einer Spielerin, die ohne Kommentar einfach abgereist sei. Zwischen Valeriya Strakhova und den Beuters geht es hingegen herzlich zu.

Wenn die Sportlerin nicht auf Reisen ist, trainiert sie in der russischen Hauptstadt Moskau, wo ihr Trainer Alexey Filenkov (36) herkommt. Dort brauche man zum Teil drei bis vier Stunden, um sich durch den hektischen Verkehr zum Training zu quälen. Die beiden erzählen, dass sie kleine und ruhige Ort mögen, wo Zeit zum Trainieren und Ausruhen ist.

Während ihrer Zeit in Horb haben die Beuters mit ihr und ihrem Trainer Ausflüge gemacht. Unbedingt wiedersehen wollte Valeriya Strakhova den Rauschbart, wo ihr die Aussicht gefallen hat. Auch auf der Burg Hohenzollern waren alle zusammen. Aber die Gäste haben auch gearbeitet: Täglich hat Valeriya Strakhova drei bis vier Stunden lang auf der Bildechinger Tennisanlage trainiert und war zusätzlich noch joggen.

Was sie in Deutschland immer wieder begeistere: Bei Turnieren herrsche eine freundliche Atmosphäre, abseits des Platzes werde Fleisch gegrillt, die Turniere seien große Events. In anderen Ländern fühle es sich wie ein Geschäftstermin an, zu dem man eben hinfahre und seine Arbeit erledige.

2017-08-08T16:44:31+00:00 8. August.2017|Kategorien: Spielerinnen, Turnier|